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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 2026-02-06 | [Acest text ar trebui citit în deutsch] |
Die Amphibien- Dystonie von George Topârceanu
Aus sturmesdunklen Schatten hör ich einen seltsamen Ruf Von hohen, lauten und von Sing-Sang Tönen In schwachem Claire-de-lune, steigend hinan ans Uf- -er, wo jener Klang das Wechsel der Wellen im Schilfgeflüster bendet. Und der Seerose Atmen in roter Urquarz Schichten Im leisen Wellen-Flimmern gräbt die Liane aus. Die Wog´ erstrahlt im gelben Licht und lässt die Seeros leuchten, Ins Wasser g´worfen, des Monds Wegweiser zum Ufer zu sein. Des Schattens laue Seen von Dunkel erschienen Nachen, Und Rohr - bewegt im Vorüberschwirr´n des Nadirs – Erhob zur Luft der schwankenden Schwerter Garben Als teilte es Netze vom schmalen Rinnsal des Lichts. Die mutig dröhnenden Kröten – sie sangen hoch im Chor Derweil von obenan, sein G´sicht im See erfrischt, Ein einsam´ Wölkchen staunte, lauschend, Einem ratternd schnell´n Staccato, chromatisch schwer verwischt. Wie ihre vielen Stimmen erhobt sich auch lauter Applaus Zeitgleich mit nur geahntem Flötenton, herauf, unterm Schilf, von unten. Scheinbar erklang´n in der Nacht Schauer von muntr´en Notengewirbel, langsam, dann schneller, dann laut. Und wie sie so überm Wasser erklangen sich mischend, stetig Erfüllten sie Räume der Einsamkeit, die still Gewesen, und schienen zusammen betört, zu beleidigen das Mondlicht Mit Stimmengewirr, jede Kröte mit einem Stern im Zwist. Da rief man sich Schimpfe im Lärm des lauten Orchesters Und Bittrufe, heiße, fernüber die verborgenen Gerüche Die der Unendlichkeit klagten der Erde geheime Schmerzen In einem ernsten Hymnus, monoton, wie bei Schwestern. Während ich noch vom Schatten her, ihrem aquatischen Dröhnen, Unter dem weiten Nachthimmel lauschte, da lebte ich auf - In der Nacht erleuchtet aus der Tertiären Ära im Ertönen, aus meinem Unglück und dem Alleinsein, die mich umgeben wie eine Höhl´.
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